Ein altes Wohnmobil zu restaurieren und zu renovieren kann eine ganz schöne Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn sich schon einige Vorbesitzer daran versucht haben und dabei so einiges so verbastelt haben, dass es niemand mehr durchschaut, was insbesondere auf die Elektroinstallation zutraf. In dieser Kategorie berichten wir von den ganzen Maßnahmen, das Fahrzeug in einen Zustand zu versetzen, dass es die nächsten Jahre, dann hoffentlich als amtlich bestätigter Oldtimer durch Europa rollen kann.
Teil 11: Nasszelle die 2te und der neue Look von außen
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Nach der umfangreichen Reparatur des Fahrwerks, die recht kostspielig war, war es klar, dass unsere Reisende doch noch ein paar Jahre durchhalten soll und damit war auch klar, dass die Nasszelle, in der ich ja eine Selbstbau-TTT eingebaut hatte, der aber noch der letzte Schliff fehlte, einer grundlegenden Umgestaltung unterzogen werden soll. Also wurde erst einmal geplant, wie die Neugestaltung aussehen sollte. Aufgrund der Enge blieben wir bei dem Entscheid erstmal auf eine Dusche zu verzichten aber die Renovierung so zu gestalten, dass ein nachträglicher Duscheinbau noch möglich bleibt. Auf unserer letzten Tour haben wir allerdings festgestellt, dass wir ohne weitere Umbauten draußen duschen könnten, indem wir einfach den Wasserhahn von der Küche durch das Fenster nach außen richten. Da der Arm flexibel ist, reicht er weit genug hinaus, dass man darunter duschen könnte. Wir brauchen also nur ein kleines Duschzelt außen und so wäre zumindest im Sommer das Problem gelöst.
Teil 10: Reparaturen und neuer Look
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Nachdem Die Reisende bei der HU durchgefallen war, habe ich jemanden gesucht, der mir die Schäden repariert. Bei der genaueren Betrachtung zeigte sich, dass nicht nur ein Loch im Rahmen war, das welches die Prüfingenieurin gefunden hat, sondern der Rahmen mehr Löcher aufwies als der löcherigste Käse. Insbesondere die Aufhängungen der Federn an der Hinterachse waren kaum noch mit dem Rahmen verbunden. Ich bin heilfroh, dass bei den gut 20000 km, die wir seit dem Kauf damit zurückgelegt haben, das Fahrwerk gehalten hat.
Teil 9: Die Reisende muss zur HU - Update 14.02.2025
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Nun steht Die Reisende seit drei Tagen in der Werkstatt und da hat sich das ganze Ausmaß des Desasters gezeigt. Der Rahmen ist an der Hinterachse auf beien Seiten komplett durchgerostet und das nicht erst in den letzten zwei Jahren. Das Verhältnis von Material zu Löchern ist schlechter wie beim löcherigsten Schweizer Käse. Die Löcher waren nur mit Blechstücken überklebt. Ja, ihr habt richtig gelesen, nicht geschweißt sondern mit Silikon hin geklebt. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, werde ich eine Reihe von Vorher : Nachher Bildpaaren hier einstellen.
Da Die Reisende jetzt ohnehin schon in der Werkstatt ist, bekommt sie auch gleich noch eine neue Lackierung und die morschen Stellen im Spritzbereich der Hinterräder werden auch noch repariert. Mitte nächster Woche soll sie wieder fahrbereit sein. Dann haben wir zumindest optisch ein neues Wohnmobil und dann kommt auch das Heckbild dran.
Teil 8: Die Reisende muss zur HU und neue Türen für die Fächer im Heck
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Als wir Die Reisende Anfang 2023 gekauft haben, hatte sie eine frische HU-Plakette und so sind wir dann nach dem Umbau erst einmal mit dem WoMo unterwegs gewesen und haben inzwischen ca. 25000 km gemacht. Aber nun stand die nächste HU an. Also bin ich ganz mutig ohne große Vorbereitung zur Prüfstelle gefahren, um zu erfahren, was denn dringend zu machen wäre und in der Hoffnung, dass ich die Plakette mit ein paar kleinen Mängelhinweisen erhalte.
Teil 7: Nochmal Strom und Erweiterung der Gasversorgung
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Weitere Verbesserungen bei Stromversorgung und Heizung stehen an. Die Erfahrung nach zwei Jahren zeigt, was noch so optimiert werden kann.
