Ein altes Wohnmobil zu restaurieren und zu renovieren kann eine ganz schöne Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn sich schon einige Vorbesitzer daran versucht haben und dabei so einiges so verbastelt haben, dass es niemand mehr durchschaut, was insbesondere auf die Elektroinstallation zutraf. In dieser Kategorie berichten wir von den ganzen Maßnahmen, das Fahrzeug in einen Zustand zu versetzen, dass es die nächsten Jahre, dann hoffentlich als amtlich bestätigter Oldtimer durch Europa rollen kann.
Teil 15: S3002K raus - S3004 rein
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Wie im vorherigen Teil Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor erwähnt, gestaltete sich der Austausch der Heizung schwieriger als gedacht. Beginnen wir von vorn. Wie im Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited schon gesagt, war die Truma S3002K, die in der Reisenden verbaut war, von der Austauschpflicht betroffen. Ausgetauscht werden muss der Wärmetauscher, also das größte Teil der Heizung. Ein neuer Wärmetauscher ist allerdings bei einem Preis von ca. 250 € bereits in der Kategorie in der man eine neue Heizung ohne Einbaukasten und Verkleidung bekommt. Allerdings war die nicht lieferbar und so entschloss ich mich, dann die Heizung komplett zu erneuern. Also bestellte ich eine komplette S3004 mit Einbaukasten und Standardverkleidung bei Obelink und baute schon einmal die alte Heizung aus.
Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor
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Ursprünglich sollte in diesem Teil sowohl der Umbau der Gasanlage wie auch der Austausch der Heizung beschrieben werden. Der Austausch der Heizung gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, so dass ich hier zunächst einmal den Austausch der Gasversorgung dokumentiere. In Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited bin ich darauf schon eingegangen, dass die alten Stahlgasflaschen einem CAMPKO Komposit-Gastank zusammen mit einer Truma Mono Control und einem Filter weichen sollten. Nachdem nun Gastank, Mono Control, Filter und diverse Kleinteile wie Rohrverbinder, Schlauch mit Bruchsicherung, ein Rohr zur Verlängerung der Leitung von der Mono Control zur Gasverteilung im Wohnmobilinnenraum und die Halterung für den Tank eingetroffen sind, habe ich mich an den Einbau gemacht.-
Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited
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Vor einiger Zeit war ich mit der Reisenden auf dem Recyclinghof, um einigen Elektroschrott abzugeben und bin dabei über die Waage gefahren. Und was soll ich sagen, sie war, weitestgehend reisefertig gepackt, schon nahe am zulässigen Gesamtgewicht von 2,81 t. Und das obwohl ich ja z.B. den schweren Gurtbock für die hinteren Sitze ausgebaut hatte. Also habe ich mir mal die Gewichte der Umbauten vorgenommen. Die neue Tellerfederung im Bett wiegt im Vergleich zu den Latten, die vorher einen Lattenrost darstellen sollten, kaum mehr, so dass ich diese außer Acht lasse. Die Einbauten im Heck mit ca. 20 kg lassen sich ohne Stabilitätsverlust kaum leichter bauen. ggf. könnte ich die Trennwände der Fächer aus dünnerem und leichterem Material machen. Die großen Posten finden sich an anderen Stellen.
Teil 12: Neuer Sound im WoMo, neuer Kabelbaum für die Heckleuchten und neue Rückfahrkamera - Revisited
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Akzeptabler Sound in einem dreißig Jahre alten Wohnmobil auch während der Fahrt ist eine Herausforderung, denn das Fahrgeräusch ist schon recht laut. Zum einen dröhnt der 2,5 Liter Diesel ganz gut, zudem hat der Transit auf dem das WoMo aufgebaut ist, kaum Antidröhn-Ausrüstung – wäre noch eine Nachrüstungsmaßnahme, wenn das zusätzliche Gewicht nicht wäre – und besonders aerodynamisch ist der Kasten auch nicht, was für zusätzliche Windgeräusche sorgt. So war insbesondere die Sprachverständlichkeit sehr eingeschränkt und da wir gerne während der Fahrt Podcasts hören, war dieser Punkt auch für die weiteren Überlegungen ausschlaggebend.
Teil 11: Nasszelle die 2te und der neue Look von außen
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Nach der umfangreichen Reparatur des Fahrwerks, die recht kostspielig war, war es klar, dass unsere Reisende doch noch ein paar Jahre durchhalten soll und damit war auch klar, dass die Nasszelle, in der ich ja eine Selbstbau-TTT eingebaut hatte, der aber noch der letzte Schliff fehlte, einer grundlegenden Umgestaltung unterzogen werden soll. Also wurde erst einmal geplant, wie die Neugestaltung aussehen sollte. Aufgrund der Enge blieben wir bei dem Entscheid erstmal auf eine Dusche zu verzichten aber die Renovierung so zu gestalten, dass ein nachträglicher Duscheinbau noch möglich bleibt. Auf unserer letzten Tour haben wir allerdings festgestellt, dass wir ohne weitere Umbauten draußen duschen könnten, indem wir einfach den Wasserhahn von der Küche durch das Fenster nach außen richten. Da der Arm flexibel ist, reicht er weit genug hinaus, dass man darunter duschen könnte. Wir brauchen also nur ein kleines Duschzelt außen und so wäre zumindest im Sommer das Problem gelöst.
