Ein altes Wohnmobil zu restaurieren und zu renovieren kann eine ganz schöne Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn sich schon einige Vorbesitzer daran versucht haben und dabei so einiges so verbastelt haben, dass es niemand mehr durchschaut, was insbesondere auf die Elektroinstallation zutraf. In dieser Kategorie berichten wir von den ganzen Maßnahmen, das Fahrzeug in einen Zustand zu versetzen, dass es die nächsten Jahre, dann hoffentlich als amtlich bestätigter Oldtimer durch Europa rollen kann.
Teil 20: Der Heizungslüfter bekommt wieder Strom - Fortsetzung
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Nachdem ich im vorherigen Artikel die Informationen zu den Kabelbelegungen zusammengetragen habe, war ich nun heute im Wohnmobil und wie so oft war mal wieder alles anders als das, was ich gefunden habe. Da der Einbaufaum der Heizung in unserem Wohnmobil sehr eng ist, konnte ich die äußere Verkleidung des Lüfters, hinter der sich die Anschlussklemmen verbergen, nicht entfernen. Auch mit der Stetoskopkamera war es nicht möglich die Klemmleiste zu sehen, da die Löcher, durch die die Kabel geführt sind, zu klein waren. Also blieb nur wir vermutet Try & Error. Dazu habe ich mangels Platz zum Ausbau des Lüfters, ohne vorher die gesamte Heizung demontieren zu müssen, das Kabel zum Bedienteil getrennt und die Enden mit Wago-Klemmen gesichert.
Teil 19: Der Heizungslüfter bekommt wieder Strom
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Das ist der Anschluss des TEB1-Heizlüfters aus dem Jahr 1995, den ich wie in Teil 15: S3002K raus - S3004 rein und Teil 16: Endlich wieder ein warmes Wohnmobil beschrieben an die neue Trumatic S5002 angeflanscht habe. Mit Hilfe von von xAI habe ich nun endlich Informationen über die Anschlussbelegung herausgefunden, nachdem der Service bei Truma trotz mehrerer Anfragen nicht sehr auskunftsfreudig war und auf die veröffentlichte Dokumentation verwiesen hat, in der man aber zu eben dieser Kontaktbelegung keine Informationen findet. Wenn man aber die Antworten liest stellt man fest, dass es mal wieder nicht so einfach ist, denn es gibt offensichtlich diverse Verkabelungsvarianten, selbst bei der gleichen Heizungsvariante. Eines ist aber in allen Quellen gleich und das sind die Farben des 12V-Anschlusses.
Teil 18: Der neue Boden liegt
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Nachdem ich wie in Teil 17: Ein neuer Bodenbelag - Die Vorbereitung angedeutet, habe ich den gesamten Boden ggspachtelt und geschliffen. Was beim Demontieren der Dinette und des Wassertanks noch zutage getreten ist, ist ein alter Wasserschaden, der vor langer Zeit aufgetreten sein muss, da aktuell alles trocken ist, der aber den Anschluss des Aufbaus an das Fahrerhaus auf der rechten Fahrzeugseite im unteren Bereich ziemlich geschädigt hat. Während im oberen Bereich nur die obere Sperrholzschicht schadhaft war, war der Rahmen an den unteren 10 cm komplett morsch. Der Rahmen in der Außenwand ist überraschenderweise nicht betroffen und stellt damit eine feste Verbindung zum Boden dar, der glücklicherweise auch nicht angegriffen sondern komplett stabil ist. Vielleicht ist der aber auch schon von einem der Vorbesitzer repariert worden. Um das zu sehen, müsste ich die Schürze von außen abmontieren. Das steht zwar auch noch irgendwann an, da sie an verschiedenen Stellen aufgrund der Alterung des Kunststoffs gebrochen ist, aber da aktuell kein weiterer Schaden erkennbar ist, wird dass in eine wärmeren Jahreszeit erfolgen, oder wenn ich für ein paar Wochen eine Halle mieten kann.
Teil 17: Ein neuer Bodenbelag - Die Vorbereitung
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Nachdem jetzt einige Zeit kein neuer Beitrag kam, da ich fleißig am Werkeln war in der Reisenden, hier ein erstes Update zum neuen Bodenbelag. Wie ich ja in Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited schon erwähnt hatte, war der Boden auch einer der Punkte, die uns an die Grenze zum zulässigen Gesamtgewicht gebracht haben. Als wir den verlegt haben, hatten wir daran nicht gedacht, zumal wir zuvor in unserem Wohnwagen auch bereits so einen Boden verlegt hatten und reisefertig auf 1230 kg kamen bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 1500 kg. Aber nun ist der Click-Vinyl raus und in mühsamer Kleinarbeit habe ich auch den alten PVC-Belag, der noch darunter lag, abgeschabt, um eventuelle Schäden am Bodenaufbau auch gleich zu reparieren.
Teil 16: Endlich wieder ein warmes Wohnmobil
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Es ist vollbracht. Die neue Truma 3004 ist fertig montiert, alle Leitungen sind dicht und die Heizung springt an. Bis dahin war es aber noch ein steiniger Weg. Nun aber ist die Heizung drin, die Gastankflasche mit Gas gefüllt, der Crash Sensor aktiviert und ebenso die Schlauchbruchsicherung. Was das beste daran ist, dank des Truma Mono Control kann sie nun auch unterwegs heizen.
Und ach ja, da es jetzt länger gedauert hat, habe ich auch noch einen Winkel für den Anschluss des Gasschlauchs an den Gasfilter eingebaut, wie in Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor erwähnt und somit ist der Schlauch wesentlich leichter anzubringen. Heute Abend gab es dann den Funktionstest und die Heizung springt an. Jetzt muss nur noch die Stromversorgung für den Ventilator wieder hergestellt werden. Da die alte S3002K den Strom für den Zündautomat vom Bordnetz bekam, gab es an dem einen Anschluss für den Ventilator. Da die neue Heizung einen Zündautomat mit Batterie hat, kann dieser natürlich den Ventilator nicht mit versorgen. Aber das ist ein Thema für nach dem CMT Wochenende, das jetzt bevorsteht.
