Ein altes Wohnmobil zu restaurieren und zu renovieren kann eine ganz schöne Herausforderung werden, insbesondere dann, wenn sich schon einige Vorbesitzer daran versucht haben und dabei so einiges so verbastelt haben, dass es niemand mehr durchschaut, was insbesondere auf die Elektroinstallation zutraf. In dieser Kategorie berichten wir von den ganzen Maßnahmen, das Fahrzeug in einen Zustand zu versetzen, dass es die nächsten Jahre, dann hoffentlich als amtlich bestätigter Oldtimer durch Europa rollen kann.
Teil 16: Endlich wieder ein warmes Wohnmobil
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Es ist vollbracht. Die neue Truma 3004 ist fertig montiert, alle Leitungen sind dicht und die Heizung springt an. Bis dahin war es aber noch ein steiniger Weg. Nun aber ist die Heizung drin, die Gastankflasche mit Gas gefüllt, der Crash Sensor aktiviert und ebenso die Schlauchbruchsicherung. Was das beste daran ist, dank des Truma Mono Control kann sie nun auch unterwegs heizen.
Und ach ja, da es jetzt länger gedauert hat, habe ich auch noch einen Winkel für den Anschluss des Gasschlauchs an den Gasfilter eingebaut, wie in Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor erwähnt und somit ist der Schlauch wesentlich leichter anzubringen. Heute Abend gab es dann den Funktionstest und die Heizung springt an. Jetzt muss nur noch die Stromversorgung für den Ventilator wieder hergestellt werden. Da die alte S3002K den Strom für den Zündautomat vom Bordnetz bekam, gab es an dem einen Anschluss für den Ventilator. Da die neue Heizung einen Zündautomat mit Batterie hat, kann dieser natürlich den Ventilator nicht mit versorgen. Aber das ist ein Thema für nach dem CMT Wochenende, das jetzt bevorsteht.
Teil 15: S3002K raus - S3004 rein
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Wie im vorherigen Teil Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor erwähnt, gestaltete sich der Austausch der Heizung schwieriger als gedacht. Beginnen wir von vorn. Wie im Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited schon gesagt, war die Truma S3002K, die in der Reisenden verbaut war, von der Austauschpflicht betroffen. Ausgetauscht werden muss der Wärmetauscher, also das größte Teil der Heizung. Ein neuer Wärmetauscher ist allerdings bei einem Preis von ca. 250 € bereits in der Kategorie in der man eine neue Heizung ohne Einbaukasten und Verkleidung bekommt. Allerdings war die nicht lieferbar und so entschloss ich mich, dann die Heizung komplett zu erneuern. Also bestellte ich eine komplette S3004 mit Einbaukasten und Standardverkleidung bei Obelink und baute schon einmal die alte Heizung aus.
Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor
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Ursprünglich sollte in diesem Teil sowohl der Umbau der Gasanlage wie auch der Austausch der Heizung beschrieben werden. Der Austausch der Heizung gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, so dass ich hier zunächst einmal den Austausch der Gasversorgung dokumentiere. In Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited bin ich darauf schon eingegangen, dass die alten Stahlgasflaschen einem CAMPKO Komposit-Gastank zusammen mit einer Truma Mono Control und einem Filter weichen sollten. Nachdem nun Gastank, Mono Control, Filter und diverse Kleinteile wie Rohrverbinder, Schlauch mit Bruchsicherung, ein Rohr zur Verlängerung der Leitung von der Mono Control zur Gasverteilung im Wohnmobilinnenraum und die Halterung für den Tank eingetroffen sind, habe ich mich an den Einbau gemacht.-
Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited
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Vor einiger Zeit war ich mit der Reisenden auf dem Recyclinghof, um einigen Elektroschrott abzugeben und bin dabei über die Waage gefahren. Und was soll ich sagen, sie war, weitestgehend reisefertig gepackt, schon nahe am zulässigen Gesamtgewicht von 2,81 t. Und das obwohl ich ja z.B. den schweren Gurtbock für die hinteren Sitze ausgebaut hatte. Also habe ich mir mal die Gewichte der Umbauten vorgenommen. Die neue Tellerfederung im Bett wiegt im Vergleich zu den Latten, die vorher einen Lattenrost darstellen sollten, kaum mehr, so dass ich diese außer Acht lasse. Die Einbauten im Heck mit ca. 20 kg lassen sich ohne Stabilitätsverlust kaum leichter bauen. ggf. könnte ich die Trennwände der Fächer aus dünnerem und leichterem Material machen. Die großen Posten finden sich an anderen Stellen.
Teil 12: Neuer Sound im WoMo, neuer Kabelbaum für die Heckleuchten und neue Rückfahrkamera - Revisited
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Akzeptabler Sound in einem dreißig Jahre alten Wohnmobil auch während der Fahrt ist eine Herausforderung, denn das Fahrgeräusch ist schon recht laut. Zum einen dröhnt der 2,5 Liter Diesel ganz gut, zudem hat der Transit auf dem das WoMo aufgebaut ist, kaum Antidröhn-Ausrüstung – wäre noch eine Nachrüstungsmaßnahme, wenn das zusätzliche Gewicht nicht wäre – und besonders aerodynamisch ist der Kasten auch nicht, was für zusätzliche Windgeräusche sorgt. So war insbesondere die Sprachverständlichkeit sehr eingeschränkt und da wir gerne während der Fahrt Podcasts hören, war dieser Punkt auch für die weiteren Überlegungen ausschlaggebend.
